GROSSARTIGE VOKALMUSIK AUS DEM BALTIKUM
Zusammenspiel der Konzertvereine PAULS SAKRAL und KONZERTVEREIN BOZEN
Das Chor-Konzert am 10. Mai 2026 widmet sich den Anfängen: Gregorianische Gesänge und die frühe Polyphonie eines Guillaume de Machaut kontrastiert der estnische Chor Vox Clamantis – unter anderem mit einem Grammy ausgezeichnet – mit Arvo Pärts «Missa Syllabica», komponiert 1977, als Pärt «seinen» Tintinnabuli-Stil gerade erst gefunden hatte. Nicht weniger als 1 200 Jahre liegen zwischen den Musikstücken, die dieses Konzert vereint, das damit zeigt, wie überzeitlich das Wesen der Musik doch ist.
Vox Clamantis
Das estnische Vokalensemble Vox Clamantis, das mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, setzt sich aus zwölf Sängern zusammen, die ihre gemeinsame Leidenschaft für frühe Polyphonie und zeitgenössische Musik teilen. Vom Dirigenten Jaan-Eik Tulve 1996 gegründet, wird Vox Clamantis von Kritikern und Publikum gleichermaßen für seinen einzigartigen Klang und seine nachhaltigen Interpretationen gerühmt.
Der musikalische Anspruch des Ensembles liegt in der Tradition der frühen europäischen Musik, aber auch die Aufführung zeitgenössischer baltischer Kompositionen bilden einem wichtigen Schwerpunkt im Repertoire von Vox Clamantis. Komponisten wie Arvo Pärt, Helena Tulve und Erkki-Sven Tüür haben Werke für Vox Clamantis Werke geschrieben und gewidmet.
Tourneen führten Vox Clamantis nach ganz Europa, Israel, Kanada, USA, Kolumbien, zu Festivals wie Oslo International Church Music, südtirol festival meran, Megaron Spring Athens, La Folle Journee in Nantes, Warschau, Tokyo, Fribourg, Vale of Glamorgan, Usedom, Kissinger Sommer, Schwäbisch Gmünd, Kunstfest Corvey, RheinVokal, Musikfestpiele Saar, Kultursommer Rheinland-Pfalz, MDR Musiksommer, Klangvokal Dortmund, Noirlac, Trondheim, Stavanger, Mikkeli, Nafplion, Sydney, Hong Kong, Muziekgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam, De Bijloke Gent, Monaco Cathedral, Barcelona Monastery, Milano Sforzesco Castle u.a.