
Freiheit & Frieden
Peter Helmut Lang, Leon Gurvitch und Josef Unterhofer Preisträger des Internationaler Kompositionswettbewerb mit Preisverleihung. Den Publikumspreis erhielt Gerson Batista.
Aufrüttelnde Musik und starke Stimmen für eine friedlichere Welt: Am Sonntag, 1. Februar 2026 fand im Konservatorium Bozen ein außergewöhnlicher Konzertabend statt. Bei der Uraufführung des internationalen Kompositionswettbewerbs Freiheit & Frieden gelangen neun ausgewählte Werke aus aller Welt erstmals auf die Bühne: kraftvoll, berührend und von hoher künstlerischer Qualität. Der Kompositionswettbewerb „Freiheit & Frieden“ ist das Ergebnis eines in dieser Form in Südtirol einzigartigen Schulterschlusses, getragen von dem Wunsch, Musik nicht nur als Kunstform, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung zu verstehen. Den Wettbewerb „Freiheit & Frieden“ ins Leben gerufen haben die Katholische Männerbewegung, der Südtiroler Künstlerbund, der Südtiroler Chorverband und die Landesdirektion der deutschen und ladinischen Musikschulen. Was die Organisationen vereint, ist der Glaube an die Kraft der Musik als Ausdruck von Verantwortung und als Hoffnungs-Medium. Ziel der Ausschreibung zum Kompositionswettbewerb war es, den Themen Freiheit und Frieden musikalisch Raum zu geben und berührend wirken zu lassen. In dieser Zeit, die zunehmend von Spannungen und Konflikten geprägt ist, sollte Musik zum Ort der Auseinandersetzung, der Toleranz und des Dialogs werden. Mehr als 60 Kompositionen aus der ganzen Welt wurden eingereicht, unter anderem aus Argentinien, Norwegen, China, Tschechien und Italien. Eine fachkundige Jury wählte neun Werke aus, die am 1. Februar zur Uraufführung kommen. Es handelt sich um neun Erstaufführungen von Jakob Augschöll (Italien), Gerson Batista (Portugal), Alessio Ferrante (Italien), Leon Gurvitch (Deutschland), Peter Helmut Lang (Deutschland), Sebastian Ernesto Pafundo (Argentinien), Michèle Schladebach (Deutschland), Josef Unterhofer (Italien) und Otto Wanke (Tschechien/Österreich). Die Organisator:innen freuen sich, dass dieser verbindende Wettbewerb international so großen Anklang gefunden hat. Mit seinem Mahnmal für den Frieden konnte Peter Helmut Lang die Fachjury überzeugen, ihm den ersten Preis zu übergeben, den zweiten Platz erreichte Leon Gurvitch mit „Pacem relinquo vobis“ und den dritten Josef Unterhofer mit „Da Pacem Domine – Verleih uns Frieden gnädiglich“. Auch ein Publikumspreis wurde vergeben, das Publikum entschied sich für das Werk „Peace and Liberty“ von Gerson Batista
Bericht RAI News: Musik für Frieden und Freiheit